Die europäische Gesetzgebung hat Rahmenrichtlinien (RED III, Deal für saubere Industrie, Green Deal u.a.) erlassen, die in den nächsten Jahren zu vielen Veränderungen und Herausforderungen in den Betrieben und Unternehmen führen wird. Das heutige Energiesystem, sei es für die Gebäude, für Infrastruktur und den Fuhrpark muss neu gedacht werden. Strom, Prozesswärme und Treibstoffbereitstellung stellen neue Aufgaben und werfen schon heute Fragestellungen auf, wie sie zukünftig bereitgestellt werden können, welche Infrastrukturanpassungen in den Betrieben dafür notwendig und wie gegebenenfalls Investitionen vorzunehmen sind, damit ein Unternehmen zukunftssicher wird. Auch wenn manches nicht so schnell kommen wird wie gedacht, ist die Dekarbonisierung langfristig nicht aufzuhalten. Was ist der Stand heute, was ist möglich und wie sollte man diese komplexe Problematik angehen? Augen zu — wird nicht helfen, es braucht klare Vorstellungen hinsichtlich der betrieblichen Belange und daraus abgeleitet die nächsten Schritte. Prof. Dr. Birgit Scheppat wird diese Fragestellungen beleuchten und Ideen aufzeigen, wie mit der Problematik umgegangen werden kann, die zur anschließenden Diskussion einladen.
Birgit Scheppat leitet des Anwendungszentrum für alle regenerativen Energieformen zur Dekarbonisierung von Verkehr, Gebäuden und Industrie (azare) an der Hochschule RheinMain. Die Physikerin hat als Professorin 25 Jahre lang zum Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie an der Hochschule RheinMain gelehrt und geforscht. Zudem ist sie Gutachterin in EU-Rahmenprogrammen sowie nationalen und anderen Landesprogrammen. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Energiespeicher und Wasserstoffinfrastruktur.
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