Nach­hal­tig­keits­be­rich­te effi­zi­ent erstellen

m Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz kam im Juli die regionale Stakeholder-Gruppe für ein erstes Treffen zusammen. Foto: Maite Zoé Pfeiffer

HAfM — Mit­glied Tech­ni­sche Hoch­schu­le Bran­den­burg bringt regio­na­le Exper­ti­se zur Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung von KMU ein

Die Tech­ni­sche Hoch­schu­le Bran­den­burg (THB) ist gemein­sam mit euro­päi­schen Part­ne­rin­nen und Part­nern in das Inter­reg Euro­pe-Pro­jekt CSRDatS­ME gestar­tet. Ziel des Pro­jekts ist es, klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) bei der Umset­zung der euro­päi­schen Anfor­de­run­gen an die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung zu unterstützen.

Die hohe Rele­vanz des The­mas zeigt sich an der brei­ten Unter­stüt­zung auf Lan­des­ebe­ne. Am 11. Juli 2025 fand das ers­te Tref­fen der regio­na­len Stake­hol­der-Grup­pe im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Kli­ma­schutz (MWAEK) in Pots­dam statt. Dabei kamen zen­tra­le Akteu­re aus Poli­tik, Wirt­schaft, Kam­mern, Hand­werk und Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven zusammen.

Das MWAEK ist im Pro­jekt asso­zi­ier­ter Poli­tik­part­ner (asso­cia­ted poli­cy part­ner) der THB. Im Zen­trum der Akti­vi­tä­ten in Bran­den­burg steht das Ziel, die Rah­men­be­din­gun­gen für KMU im Bereich der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung pra­xis­nah, wirk­sam und zukunfts­fä­hig zu gestal­ten um damit zur Umset­zung der Lan­des­nach­hal­tig­keits­stra­te­gie beizutragen.

Am Auf­takt­tref­fen betei­lig­ten sich neben dem MWAEK und der THB auch das Minis­te­ri­um der Finan­zen und für Euro­pa, das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kul­tur, die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Cott­bus, die IHK-Pro­jekt­ge­sell­schaft mbH Ost­bran­den­burg, die Inves­ti­ti­ons­bank des Lan­des Bran­den­burg, die Hand­werks­kam­mer Pots­dam sowie die Nach­hal­tig­keits­platt­form Bran­den­burg. Dar­über hin­aus beglei­tet der DGRV – Deut­scher Genos­sen­schafts- und Raiff­ei­sen­ver­band e. V. aus Ber­lin das Pro­jekt als wei­te­rer Stakeholder.

Im Fokus des Tref­fens stan­den die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die sich durch die neu­en Anfor­de­run­gen an die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung für KMU erge­ben. Alle Betei­lig­ten brach­ten ihre Exper­ti­se ein, um gemein­sa­me Ansät­ze zur Unter­stüt­zung von KMU zu ent­wi­ckeln. Ziel ist es, die Rah­men­be­din­gun­gen so zu gestal­ten, dass Unter­neh­men Nach­hal­tig­keits­be­rich­te effi­zi­ent erstel­len kön­nen und dadurch lang­fris­tig wider­stands­fä­hi­ger gegen­über wirt­schaft­li­chen und regu­la­to­ri­schen Ver­än­de­run­gen werden.

Der nächs­te Pro­jekt­schritt ist nun eine Umfra­ge unter Bran­den­bur­ger KMU, die unter der Feder­füh­rung des Zen­trums für Grün­dung und Trans­fer (ZGT) der THB durch­ge­führt wird. Dabei sol­len die Her­aus­for­de­run­gen, das Nach­hal­tig­keits­be­wusst­sein, bestehen­de Prak­ti­ken sowie kon­kre­te Unter­stüt­zungs­be­dar­fe von KMU in Bran­den­burg im Bereich der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung sys­te­ma­tisch erfasst werden.

Das Pro­jekt CSRDatS­ME (Increased com­pe­ti­ti­ve­ness of SMEs through valid sus­taina­bi­li­ty report­ing) unter­stützt klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) bei der Umset­zung der euro­päi­schen Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung. Es wird von einem inter­na­tio­na­len Kon­sor­ti­um aus sechs Part­nern getra­gen, koor­di­niert von der PXL Uni­ver­si­ty of Appli­ed Sci­en­ces and Arts (Bel­gi­en). Part­ner sind Insti­tu­tio­nen aus Alba­ni­en, Tsche­chi­en, Deutsch­land (THB), Slo­we­ni­en und Grie­chen­land. Das Vor­ha­ben läuft vom 1. Mai 2025 bis zum 31. Juli 2029, hat ein Bud­get von 1.478.646 Euro und wird durch die Euro­päi­sche Uni­on im Rah­men des Pro­gramms Inter­reg Euro­pe gefördert.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.interregeurope.eu/csrdatsme und https://transfer.th-brandenburg.de/wissenstransfer

Foto: Im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Kli­ma­schutz kam im Juli die regio­na­le Stake­hol­der-Grup­pe für ein ers­tes Tref­fen zusam­men. Quel­le: Mai­te Zoé Pfeiffer