Wir wollen Deutschlands Innovationskraft stärken!

Hochschulen leisten schon heute in vielfältiger Weise Innovationsbeiträge für Wirtschaft und Gesellschaft. Das wird auch zu Recht von uns erwartet. Um dieser Verantwortung und den wachsenden Ansprüchen gerecht werden zu können, nämlich aus wissenschaftlicher Sicht innovative Forschungsfelder zu erkennen und für die Anwendung weiterzuentwickeln, braucht es aber neue Förderinstrumente.

Mit dem Programm „Innovative Hochschule“ hat die Bundesregierung einen ersten Schritt getan, die Strategiefähigkeit von Hochschulen in Sachen Transfer zu ertüchtigen. Voraussetzung für ein nachhaltiges Innovationssystem ist jedoch eine dauerhafte Forschungskultur und -infrastruktur, die mit den rasant steigenden Bedarfen aus Wirtschaft und Gesellschaft bei der Lösung gesellschaftlicher, technologischer, sozialer und ökonomischer Herausforderungen Schritt halten kann.

Es wird Zeit zu handeln. Die Hochschulallianz für den Mittelstand unterstützt deshalb die Forderung an die Bundesregierung, neben der bereits beschlossenen Einrichtung einer Agentur für Sprunginnovationen, die Institutionalisierung der Förderung angewandter Forschung in Deutschland voranzutreiben durch die Gründung einer Deutschen Transfergemeinschaft nach dem Modell der schweizerischen Förderinstitution Innosuisse.

Gerade kleine und mittlere Hochschulen würden damit in ihrer Rolle als innovationsfördernde regionale Entwicklungszentren gefördert und könnten auf diese Weise einen noch stärkeren Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands leisten.

Hochschulallianz für den Mittelstand - Ein starkes Bündnis für mehr Transfer und Innovation.


Wissenschaft wirksam machen -

Innovationslücken schließen

v.l.n.r. René Röspel, MdB (SPD), Sylvia Benning, MdB (CDU), Dr. Anna Christmann, MdB (Grüne), Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Dr. Petra Sitte, MdB (Linke), Dr. h.c. Thomas Sattelberger, MdB (FDP) auf dem Podium der 3. Berliner Transferkonferenz am 30. Januar 2019 in Berlin. (Foto: Schoenfelder, Copyright: Hochschulallianz für den Mittelstand)

Welche Innovationslücken im Miteinander von Hochschulen und Wirtschaft bestehen und welche Modelle der Forschungsförderung zu ihrer Schließung erforderlich wären, darüber haben wir mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf der 3. Berliner Transferkonferenz der Hochschulallianz für den Mittelstand diskutiert.

Unter anderem wurde das Thema durch Keynotes aus verschiedenen Richtungen beleuchtet: Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung sprach Ministerialdirektor Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas über die Gründung der Agentur für Sprunginnovationen,  Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, Amtschef des baden-württembergischen Bildungsministeriums stellte das Gründerprogramm der Landesregierung vor und den Blick der Wirtschaft vermittelten u.a. Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG, Dr. Jörg Haas, Partner und Vorstand der HW PARTNERS AG und Gründer der Scopevisio AG sowie Sarna Röser, Startupgründerin und Bundesvorsitzende von Die Jungen Unternehmer.    Mehr Informationen ...

Unsere aktuellen Themen

"Wir brauchen verlässliche Strukturen und Ressourcen" - Interview mit Prof. Hartmut Ihne zum Thema Deutsche Transfergemeinschaft

Quelle: duz Magazin, 12/2018, Seiten 60-73, www.duz.de


"Lasst sie endlich erwachsen werden! Die Fachhochschulen suchen fünfzig Jahre nach ihrer Gründung immer noch nach ihrem Auftrag. Dabei liegt er auf der Hand: Erkenntnis nützlich machen."

Beitrag von Prof. Hans-Hennig von Grünberg in der FAZ Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. Dezember 2018.


"Die digitale Transformation braucht vor allem eins: gut ausgebildeten Nachwuchs. Lokal verankerte, anwendungsorientierte Hochschulen leisten dafür einen wichtigen Beitrag."

Experteninterview mit Prof. Hans-Hennig von Grünberg in der Beilage der WELT vom 16. Mai 2018.


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